Gedenkwochenende für Mehmet Turgut
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Zum 20. Todestag von Mehmet Turgut, der vom NSU ermordet wurde, finden am Wochenende in Rostock verschiedene Veranstaltungen statt.
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Erst vergangenes Wochenende wurde eine Mehmet-Turgut-Gedenktour auf dem Weg zur Demonstration für die Umbenennung des Neudierkower Wegs von der Polizei gestoppt. Dabei hatten die Antifaschist:innen 1:1-Betreuung.
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Vor 20 Jahren wurde Mehmet Turgut von dem rechtsextremen Terrornetzwerk NSU in Rostock ermordet. Er wäre heute 44 Jahre alt. Noch immer kämpfen Angehörige und Initiativen um die Aufklärung des Mordes und für eine würdige Erinnerungskultur in der Stadt.
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Seebrücken statt LNG-Tanker

Am 16. Februar fanden in Binz, Kassel und Berlin Demonstrationen gegen das LNG-Terminal vor Rügen statt.

Bürgerinitiativen und Umweltverbände hatten im Vorfeld mehrfach die Auswirkungen auf Natur und Tourismus kritisiert sowie die Notwendigkeit des Terminals in Frage gestellt. Offene Briefe an Land und Bund blieben unbeantwortet.

An der Binzer Seebrücke haben sich etwa 70 Personen zum Protest versammelt.

Zur Fotoserie ► katapult-mv.de/artikel/erneute

Eklat in Greifswalder Bürgerschaft
Drohungen aus der populistischen Ecke: Massive Störungen aus den Reihen der Initiative gegen Containerdörfer sorgten für den kompletten Ausschluss der Gäste und ihren Verweis in einen Nebensaal.
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Auch die halbe Bürgerschaft verließ die Sitzung und nahm nicht an der eigentlichen Abstimmung über den Termin der Vize-OB-Wahl teil. Wollte man die Abstimmung platzen lassen?

Hintergründe und Faktencheck im Artikel: katapult-mv.de/artikel/eklat-i

Seit Mitte Januar haben über 30.000 Menschen an Demokratiedemos in MV teilgenommen. ❤️

Das sind mehr, als in Güstrow leben! Wo wir schon dabei sind: Die kleineren Orte wie Güstrow, Ludwigslust, Wismar, Bützow oder Anklam brauchen Unterstützung, damit sich Bilder wie aus Demmin oder Pasewalk nicht wiederholen.

Dort haben Personen aus dem rechten Spektrum versucht, die friedlichen Demos zu stören.

Die komplette Übersicht aller bekannten Demos findet ihr hier: katapult-mv.de/artikel/demos-g

Großer Zulauf für kleine Gruppe

Die Psychosozialen Zentren in MV bieten Geflüchteten möglichst schnelle Hilfe bei Beratungen mit Behörden, Sprachkurse sowie psychotherapeutische Begleitung an.

Allerdings stoßen die Mitarbeitenden derzeit deutlich an ihre Grenzen. Grund: Zu wenig finanzielle Mittel für mehr Personal. Für die etwa 56.000 Schutzsuchenden können die Zentren nur 18 Mitarbeitende beschäftigen. ► katapult-mv.de/artikel/wir-erl

In ganz Hohe Düne darf nicht gekifft werden, außer am Strand. 🏝

Ab dem 1. April soll der Eigenanbau und Besitz bestimmter Mengen Gras für Volljährige erlaubt sein. Nach langer Debatte hat sich die Bundesregierung auf die Teillegalisierung von Genusscannabis geeinigt.

Zum Artikel ► katapult-mv.de/artikel/grenzen

Stabile Bürger NB

Der Neubrandenburger Unternehmer Tim Großmüller war eigentlich Mitglied einer Fraktion in der Stadtvertretung. Doch im Sommer 2023 kehrte er den Bürgern für Neubrandenburg den Rücken.

Seitdem bringt er sich mit einem neuen Zusammenschluss für die anstehende Kommunalwahl in Stellung. Problematisch: Viele seiner reichweitenstarken Beiträge in den Sozialen Medien sind offen homophob und symphatisieren mit rechten Ideologien.

Zum Artikel ► katapult-mv.de/artikel/populis

Rechts ist nicht gleich rechtsextrem.
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Mehr zum Unterschied zwischen rechts, rechtsradikal und rechtsextrem ► katapult-mv.de/artikel/rechts-

Cannabis ab April legal
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Kein Scherz: Ab dem 1. April soll der Eigenanbau und Besitz bestimmter Mengen Gras für Volljährige erlaubt sein. Nach langer Debatte hat sich die Bundesregierung auf die Teillegalisierung von Genusscannabis geeinigt.
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Noch diesen Monat soll der Bundestag das Gesetz verabschieden. Die Zustimmung gilt als sicher.
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Ganzer Artikel ► katapult-mv.de/artikel/grenzen

Linksrutsch (Symbolbild)
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Die größte Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung geht vom Rechtsextremismus aus. Das rechtsextreme Personenpotenzial stieg in MV zwischen 2021 und 2022 von 1.790 auf 1.840 Menschen, die Zahl der Gewaltorientierten von 680 auf 720.

Im Januar haben insgesamt 25.935 Menschen an 20 Demonstrationen für Demokratie in MV teilgenommen.
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In ganz Deutschland waren es sogar über zwei Millionen Demonstrant:innen. Das ist ein Drittel mehr, als überhaupt Menschen in Meck-Vorp leben.
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Und im Februar gibt es weitere Demonstrationen: Heute gehen das erste Mal Ludwigslust und Waren auf die Straße, morgen Güstrow. Am Samstag findet in Bergen eine Demokratiedemo statt, nächste Woche geht es weiter in Pasewalk und Schwerin.

Neue Geflüchteteninitiative fordert Mitsprache
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Die Initiative „Flüchtlinge für Vielfalt in Rostock“ kämpft für eine Asylpolitik, bei der die Menschenrechte im Mittelpunkt stehen. Ein eindringlicher Appell an die Stadtführung beleuchtet nicht nur die Missstände im deutschen Asylsystem, sondern bietet auch einen Einblick in Erfahrungen, Herausforderungen und Kämpfe von Schutzsuchenden in Rostock.
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Ganzer Artikel ► katapult-mv.de/artikel/fluecht

Breites Bündnis für Demokratie in Stralsund
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Am Dienstagabend ruft ein breites demokratisches Bündnis in Stralsund zur Demonstration „Bunt statt Braun – Demokratie schützen!“ auf. Mit dabei: SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
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Bereits zur ersten Demo gegen Rechtsextremismus am 19. Januar kam in der Hansestadt laut Veranstaltern mehr als das Zehnfache der erwarteten Teilnehmer:innen zusammen, um ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen.
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Mehr dazu: katapult-mv.de/artikel/landesc

Über 4.000 Menschen gerieten in MV früher ins Visier von Hexereivorwürfen. Mecklenburg galt als Kernzone der Verfolgungen.
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Unter dem Verdacht der Zauberei wurden sie verfolgt, gefoltert und oft grausam hingerichtet – über vierhundert Jahre lang. Dachte man.
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Im Heimatmuseum Rerik endet am Mittwoch die Ausstellung „Verfolgt, verbrannt, vergessen – Geschichten aus Kägsdorf“, die einen Hexenprozess aus dem Jahr 1930 in Bastorf bei Kröpelin dokumentiert: katapult-mv.de/artikel/im-zent

Was bringen Bürgerentscheide?
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Am Sonntag findet in Waren ein Bürgerentscheid über die Unterbringung Geflüchteter statt. Er ist nicht der erste in MV.
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Doch in den Bürgerentscheiden geht es nicht darum, ob die Städte Geflüchtete aufnehmen. Auch bei einer Ablehnung können den Städten Schutzsuchende zugewiesen werden. Diese müssen dann in Turnhallen und Notunterkünften leben, statt in Containerdörfern.
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Wie mit Bürgerentscheiden die direkte Demokratie missbraucht wird ► katapult-mv.de/artikel/was-bri

Größte Demo gegen Rechts seit 20 Jahren in Rostock
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So nennen die Organisator:innen von Rostock Nazifrei und Bunt statt Braun die Demokratiedemo, die gestern unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt - alle zusammen gegen den Faschismus“ in Rostock stattgefunden hat. Dabei handelt es sich um die bisher größte Demo gegen Rechtsextreme und AfD in MV seit der Veröffentlichung der Correcrivrecherche über ein Treffen von Rechtsextremist:innen.

Greifswald macht sich stark für die Demokratie

Am 22. Januar haben sich laut Polizeiangaben etwa 1.500 Menschen auf dem Markt zusammengefunden, um gemeinsam für Demokratie und gegen rechte Politik zu demonstrieren. Die Veranstalter:innen schätzen die Zahl der Teilnehmenden auf bis zu 3.000.

Parallel dazu nahmen rund 130 Personen an der „Montagsdemo” teil, die der Querdenkerszene entspringt und seit der Coronapandemie regelmäßig stattfindet.

Zur Fotostrecke ► katapult-mv.de/artikel/greifsw

Update: Greifswald geht am kommenden Montag ein zweites Mal auf die Straße!

Stralsund positioniert sich heute Abend gegen Rechts, Neubrandenburg am Sonntag.

Nächste Woche finden außerdem Demos in Schwerin und Wismar statt.

Weiter geht’s! ❤️

Der schönste Parkplatz Meck-Vorps
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Rostock wünscht sich einen hübscheren Heimathafen. Seit mindestens 30 Jahren. Zuletzt hieß es von der Stadt, dass die Umgestaltung mehr als zehn weitere Jahre dauern werde. Kosten ungewiss. Woran haperts?
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Ganzer Artikel ► katapult-mv.de/artikel/stadtha

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